mikroskopie

Optisches

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optische ausstattung

Mikroskope gehören in der Limnologie zur Standardausrüstung, da die Artbestimmung der meisten im Süßwasser vorkommenden Organismen ohne optische Hilfsmittel nicht möglich ist. Gute Auflichtmikroskope sind für die Bestimmung größerer Evertebraten 

meist ausreichend, aber die Spezialisier-ung des Unternehmens auf die taxono-mische Bearbeitung aquatischer Dipteren, und hier v. a. auf die Fam. Chironomidae, erforderte den Ankauf hochauflösender Lichtmikroskope und die Verwendung unterschiedlicher Kontrastverfahren, wie Phasen- und Interferenzkontrast.

Das Eutaxa Büro verfügt über eine Reihe von optischen Geräten für die taxonomische Bearbeitung, wissenschaftliche Dokumen-tation und digitale Analyse von Präparaten und Proben (Vermessung, Partikelzählung, etc.). Die Epi-Fluoreszenz-Ausrüstung (links oben) und ein inverses Mikroskop (oben) zählen zu den neuesten Anschaffungen.

Durch- und Auflicht-Mikroskopie

Die Durchlichtmikroskope sind mit Plan-Fluor- und Plan-Apochromat-Objektiven mit Vergrößerungsfaktor 2x bis 100x ausgestattet. Für die Visualisierung schwach kontrastierender Strukturen stehen verschiedene Verfahren, wie Dunkelfeld, Phasenkontrast, Polarisation, Interferenzkontrast und Epi-Fluoreszenz zur Auswahl.

An Binokularen stehen mehrere Geräte zur Verfügung, die mit unterschiedlichen Objektiv-Typen ausgerüstet sind. Die Bandbreite erstreckt sich von schwach vergrößernden Objektiven zur Dokumen-tation größerer Objekte (z. B. Jungfische)

bis zu stark vergrößernden, hochauf-lösenden einschwenkbaren Plan-Apo-Objektiven, welche die Ablichtung kleiner Präparate mit Durch- und/oder Auflicht ebenso ermöglicht wie die feintaxonomische Bearbeitung kleiner Organismen (z. B. Larven aus der Familie Chironomidae).

Mikro-Fotografie

Nahezu alle Mikroskope sind mit Kamera-Anschlüssen und entsprechenden Einrichtung-en für die Mikrofotografie ausgerüstet. Als Kamera dient eine XC30 Digital-Farbbild-Kamera mit einer Auflösung von 2080 x 1544 Pixel (Bild links oben). Als Standard für die Wiedergabe von Bildern in elektronischen Medien (z. B. bei elektronischen Schlüsseln) wird meist eine geringere Auflösung von 1040 x 772 Pixel gewählt.

Bild oben: Labor: Mikroskop-Abteilung mit Binokularen und großem Durchlicht-Mikroskop. 

Für die Aufnahme und Verrech-nung tiefenscharfer Bilder ist eine spätere Version der Analysis-Software in Verwendung (Bild links unten). Aufgrund der Kompatibilitätsprobleme mit jüngeren Betriebssystemen ist der Umstieg auf eine neuere Bildanalyse-Software geplant.

Die Analyse-Software dient nicht nur zur Bildproduktion, sondern auch für Partikelzählungen oder für Längen- und Flächen-berechnungen und somit zur feintaxonomischen Bearbeitung von Proben.

ältere modelle

Zusätzlich zu den moderneren Mikroskopen befinden sich einige ältere Geräte mit weniger hochauf-lösenden Objektiven in der Sammlung. Dazu zählen zwei Mikroskope der Firma Reichert, ein Neovar Labormikroskop (Bild rechts) aus der Studienzeit und ein aus einem Nachlass erworbenes Zetopan-Pol für die Polarisations- und Auflicht-Mikroskopie (Bild rechts, Mitte), einschließlich umfangreiches Zubehör. Dieses Gerät ist nicht mehr in Verwendung, ist aber ein technisches Meisterwerk und besticht durch seine feinmechanische Ausarbeitung und die zahlreichen Details.

Freiland-Geräte

Für die Überprüfung von Probennahmen im Gelände dient ein transportables Freiland-Binokular mit batterie-betriebener Beleuchtung und Plan-Apochromat-Objektiv. Vor allem bei den Auslands-Exkursionen im Mittelmeer-Gebiet (Italien, Griechenland) kam dieses Gerät häufig zum Einsatz.